Die kleinen, gerade einmal wenige Millimeter langen Larven, ernähren sich ausschliesslich von totem Gewebe. Ihr Speichel, welchen sie in die Wunde absondern, zersetzt das abgestorbene Material und wirkt gleichzeitig desinfizierend – auch bei besonders resistenten Bakterien, wie MRSA, welche womöglich durch normale Antibiotika nicht mehr zu kontrollieren wären. Diese „Speichelsuppe“ wird dann von den Maden wieder aufgenommen. So erhält man eine absolut saubere und keimfreie Wunde und kann die optimale Wundheilung unterstützen.
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grosse und tiefe Wunden, bei denen eine Wundsäuberung mit dem Skalpell nicht möglich ist oder welche nur schlecht zugänglich sind
infizierte Wunden, speziell auch durch Problemkeime wie MRSA
schlecht oder nur langsam heilende Wunden
Auch Biochirurgie darf nicht an jeder Wunde bei jedem Patienten angewandt werden! Wenden Sie sich an den Therapeuten Ihres Vertrauens mit entsprechendem Ausbildungsnachweis. Eine Behanldung erfolgt immer in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt!
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